Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds
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Aktuell

Hilfe für das Grenzgebiet II

 
 

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen! Es können nur noch Projekte gefördert werden, die bereits mit uns vorab konsultiert wurden und denen wir eine Antragstellung empfohlen haben. 

Sonderförderprogramm zur Milderung gesundheitlicher und sozialer Folgen der Corona-Pandemie


Präambel

Die Pandemie-Situation bessert sich auf beiden Seiten der Grenze allmählich, aber ein Jahr Corona hat sich enorm auf das Leben von vielen ausgewirkt: Kinder lernen und entwickeln sich unterschiedlich wegen der Schulschließungen und ungleicher Förderung in den Familien. Eltern stoßen durch die Doppelbelastung von Kinderbetreuung und Beruf an ihre Grenzen.Von Kurzarbeit Betroffene machen sich Sorgen um ihre Existenz und berufliche Zukunft. Senioren, aber auch jüngere Menschen leiden zunehmend an Einsamkeit und Depressionen. Die Opferzahlen häuslicher Gewalt steigen. Die Arbeit in vielen Vereinen steht seit Monaten still, für Kinder und Jugendliche fehlt es an sinnvollen Freizeitangeboten.

Auch das über Jahre aufgebaute Vertrauen zwischen den Menschen auf beiden Seiten der Grenze wird auf eine Bewährungsprobe gestellt - die Entfernung zu den Nachbarn schien schon seit Jahren nicht so weit wie heute. Gerade in den Grenzregionen könnten sich die sozialen Folgen der aktuellen Krise und ihrer Auswirkungen in Zukunft in besonderem Ausmaß zeigen. 

Darum wollen wir Ideen und Tätigkeiten von Vereinen, gemeinnützigen Organisationen und Initiativen unterstützen, die in der Lage sind, den Folgen der Pandemie genau dort etwas entgegenzusetzen, wo es wirklich notwendig ist. Wir möchten denjenigen, die etwas gegen die o.g. und ähnliche Auswirkungen der Corona-Pandemie tun, den Rücken stärken und soziale und gesundheitliche Aktivitäten im deutsch-tschechischen Grenzgebiet unterstützen.

Zielgruppe:

  • Gemeinnützige Organisationen, Gemeinden, Vereine
  • Anbieter von sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen, Pflegeheime, Wohngruppen, Kindereinrichtungen, u.ä.
  • Bildungs- und Kulturinitiativen

Förderbedingungen:

  • Aktivitäten, die auf durch die Coronakrise entstandene oder verstärkte Problematiken reagieren und zu einer Abmilderung der gesundheitlichen und sozialen Folgen führen (z.B. Aktivitäten, die sozialer Vereinsamung oder negativen Folgen des Unterrichtsausfalls entgegenwirken, Unterstützung seelischer sowie physischer Gesundheit, Hilfe für benachteiligte Gruppen, kreative Lösungsansätze für die gegenwärtige Situation, usw.)
  • die Tätigkeiten müssen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet durchgeführt werden (bis zu 30 km von der Grenze)

Förderhöhe:

  • max. 8000 Euro
  • Förderhöhe 100%, eine Kofinanzierung ist nicht nötig

Zeitrahmen:

  • Antragstellung: fortlaufend (bis zur Ausschöpfung der Mittel) bis 31.7., Realisierung des Projekts im Zeitraum 1.Februar – 30. September 2021

Antragstellung:

  • Hinweise zur Antragstellung finden Sie hier.

WICHTIG:

Um einen Antrag in diesem Programm zu stellen, brauchen Sie (im Unterschied zu unseren üblichen Förderbedingungen) keinen Projektpartner in Tschechien zu haben.

Bitte wenden Sie sich vor der Antragstellung mit einer kurzen schriftlichen Skizze Ihres Projektvorhabens an Frau Liebscher.

 

Kontakt:

Anne Liebscher (in Teilzeit, Anfragen bitte per Email)
anne.liebscher@fb.cz
 

 
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